WORKS

 

Die Bakchen

Auftragskomposition für das  Ensemble New Babylon

für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Cello, Schlagzeug, Klavier und Sopran

Sopran: Angela Postweiler

Dionysos, der Gott des Rausches und der Ekstase will seinen Kult mit Hilfe seiner Anhängerrinnen, den Bakchen (Chor), in der Stadt Theben etablieren. Er lässt alle Frauen der Stadt in einen Wahn verfallen und schickt sie auf den nahen Berg Kithairon wo sie ihn als ekstatische Mänaden verehren. Es wird Wild gejagt, geopfert, zerrissen und roh verspeist.
Die männlichen Personen der Tragödie werden anders dargestellt. Sowohl der Seher Teiresias als auch der Großvater von König Pentheus, Kadmos, erkennen den neuen Gott zwar an, aber rationalisiert in Form von Ehrfurcht und Pflichtgefühl. Pentheus hingegen bekämpft Dionysos stur und wird von seiner eigenen Mutter in ihrer Raserei getötet.

Euripides schreibt, im Jahr 406 vor Christus, den Frauen die Rolle der Verkörperung und Huldigung der naturverbunden und irrationalen Kräften zu. Durch die Stimmen der Bakchen schenkt er uns eine kraftvolle Ode an den orgiastischen Gott Dionysos.

Bakchen Chor,
Parodos: erste Strophe

ἴτε βάκχαι, ἴτε βάκχαι,
Βρόμιον παῖδα θεὸν θεοῦ Διόνυσον κατάγουσαι.
Φρυγίων ἐξ ὀρέων Ἑλ-
λάδος εἰς εὐρυχόρους ἀ-
γυιάς, τὸν Βρόμιον

Oh, so kommt, Bakchen, o kommt, die Ihr den lustbrausenden Gott füh-
ret, den Gottsohn Dionysos,
Von den Waldhöhen der Phrygier
In die weiträumigen Gassen Griechenlandes, den Gott

Epode

ἡδὺς ἐν ὄρεσιν, ὅταν ἐκ θιάσων δρομαί-
ων πέσῃ πεδόσε, νε-
βρίδος ἔχων ἱερὸν ἐνδυτόν, ἀγρεύων
αἷμα τραγοκτόνον, ὠμοφάγον χάριν, ἱέμε-
νος ἐς ὄρεα Φρύγια, Λύδι ̓, ὁ δ ̓ ἔξαρχος Βρόμιος, εὐοἷ.
ῥεῖ δὲ γάλακτι πέδον, ῥεῖ δ ̓ οἴνῳ, ῥεῖ δὲ μελισσᾶν νέκταρι.

Und der rasende Schwarm, gehüllt
In das geheiligte Rehfell, hascht
Sich den getöteten Bock, in Lust
Roh zu verzehren den blutig zerfleischeten, Wenn er aufklimmt zum Forst
Phrygischer, lydscher Höhn,
Und, juchhe! der Brausende voran!
Wonniglich streckt er sich
Von dem schwärmenden Lauf zum Boden
Im Waldesgrün –
Strömet der Boden von Milch dort, strömet von Wein und Honig-

Epeisodion C, Stasimon

ὦ φάος μέγιστον ἡμῖν εὐίου βακχεύματος,
ὡς ἐσεῖδον ἀσμένη σε, μονάδ ̓ ἔχουσ ̓ ἐρημίαν

O mein höchstes Heil, mein Licht in jubelvoller Schwärmerei
Welch ein Trost in meiner öden Einsamkeit ist’s, dich zu sehn!

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SAXOPHONQUARTETT 2018

Berliner Atonale I & sonic.art Quartett

Staatsoper Unter den Linden

Neue Werkstatt/ Alter Orchesterprobesaal  14. Juni 2018

 

 

 

 

Tunk die Feder in die Tinte_Lied für Barbara Suckfüll

Schlagzeug: Alexandros Giovanos

Bariton: Thorbjörn Björnsson 

30. September 2016 Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité, Campus Charité Mitte

11+12. Januar 2017, Werkstattbühne Staatsoper im Schiller Theater

Das Stück entstand als Gastwerk im Rahmen der Vorkonzerte des Projektes Ovartaci der Berliner Komponisten Gruppe Atonale e.V. in Zusammenarbeit mit der Autorin Tanja Langer.

Die Komposition beschäftigt sich mit der Thematik geisteskranker Menschen die lange Perioden ihres Leben in einer Klinik verbachten und dort künstlerische Werke schufen. Hierzu gehört Barbara Suckfüll und durch sie ist der Text von T. Langer inspiriert.
Genau wie der Text versuchen die Musik und der Gesang den Zustand der Frau Suckfüll zugänglich zu machen;
sie skizziert ihr Essgeschirr, konturiert ihren Tisch aufs Blatt und füllt dann mit Akribie die verbleibende Fläche mit Worten.
Seit langer Zeit schon diktieren Telefonstimmen ihr Leben und flüstern ihr ein, was sie zu schreien, zu brüllen, zu schimpfen, zu zeichnen, zu schreiben und zu laufen hat.

Die Sprache wird zerstückelt, verliert ihre Kontinuität und gerät durch die Wiederholungen in eine Manie. Das Schlagzeug begleitet den Gesang in einem Kontrapunkt der dem Geist diktiert, flüstert ihm ein was er zu schreien, zu brüllen, zu schimpfen und zu laufen hat.

Das Gedicht

Seitenweise schreib Conzepte
Kreuz die Blume
Mit dem Löwen
Streif die Steine
Ab vom Hemd
Kein Gemüse aus der Küche
Keine Frage dein Verstand
Essgeschirr ist gut zum Schmeißen
Und die Fliegen die tun sch …
Es klirren die Tassen
Du irrst dich im Schrank

Ah! Olala! Si Papa savait cela!
Tunk die Feder in die Tinte
Und erklär mir dein Conzept
Kreuz die Blume mit dem Löwen
Streif die Steine ab vom Hemd.
Ah! Olala! Si Maman savait cela!

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ANS_AutonomesNervenSystem

INFEKTION! Festival 2016 Staatsoper Berlin

12.07.-16.07.2016 Werkstattbühne im Schiller Theater

Eine Komposition/Installation im Raum für 6 Instrumentalisten, 100 kleine Lautsprecher, 4 Boxen, Video und Schattentheater.

A. Akustische Instrumente
…Das ANS hat zwei Hauptfunktionen: 1. ist es auf das Erhalten einer Homoöstase, eines Gleichgewichts im Körper ausgerichtet. 2. sorgt es für das Überleben des Organismus in der Welt. Es reguliert die Körperinnenwelt in Zuständen von Ruhe und Sicherheit und es versetzt den Körper augenblicklich in Bereitschaft, wenn es um Kämpfen oder Flüchten geht…
…es besteht aus zwei Teilen, dem Parasympathikus und dem Sympathikus. Der erster beinhaltet die Reaktionsprogramme für die Regulation der Körperinnenwelt, immer wenn wir uns aufgehoben und sicher fühlen. Der Sympathikus wird als Gegenspieler aktiv, wenn es um Kämpfen oder Flüchten geht, oder auch immer wenn eine Spannung oder Erregung aufgebaut wird. Er wirkt auch immer wenn wir Kräfte aktivieren, uns anstrengen und konzertieren müssen…
…Parasympathikus hat seine Nervenzellkerne oberhalb und unterhalb des Sympathikus…den weitaus wichtigsten Anteil des Parasympathikus bildet ein einziger Hirnnerv, der vom Stammhirn im Kopfbereich aus dem Gehirn austritt. Es ist der 10. Hirnnerv, der Nervus Vagus. Vagus bedeutet ”umherschweifend”. Er versorgt die meisten Kehlkopfmuskeln und gibt feine Nervenfasern zum Trommelfell und Teilen des äußeren Gehörorganes ab. Über diesen Ast leitet der Nervus Vagus Berührungs- und Schmerzempfindungen des Trommelfells an das Gehirn…
(”Von der Resonanz zur Bindung”, Dirk Beckedorf, Franz Müller).
Genau diese zwei Funktionen des ANS haben mich inspiriert, ein Stück zu komponieren, das diese Elemente einschließt.
Die instrumentale Komposition verwendet auf der einen Ebene zwei Bassklarinetten (oder Tenor Saxofon und Bassklarinette), Cello und Pauke sowie aufgenommene Rahmentrommel, die zusammen die Basslinie bilden. Die zweite, hohe Ebene formen das Cembalo, die Harfe und das restliche Schlagzeug.
Die Bassebene symbolisiert die Funktion des Parasympathikus (Ruhe, Sicherheit, Stabilität), während die hohe Lage die Funktion des Sympathikus (Spannung, Erregung) darstellt. Die Rolle des Nervus Vagus spielt das Cello: Wie der 10. Hirnnerv schweift es in seinem Tonumfang immer hin und her, oberhalb und unterhalb des Sympathikus, und hat dadurch quasi eine Solo-Rolle. Die Form und der Ablauf des Stückes verstecken jedoch die Regeln des ANS.
Die aufgenommenen Teile, die elektronisch bearbeitet werden, ergänzen die Räumlichkeit des Klangs. Vier große Boxen verdeutlichen die vier Richtungen, die Tomatis als Klangwippe beschreibt (siehe „IV. Die Theorie und Therapie von Alfred Tomatis“). Die Rahmentrommel bzw. alle Fellinstrumente sind eine feine und sehr wichtige Ebene der Komposition, denn sie sind Symbol der Trommelfellmembran des Ohrs, durch die der Klang in das Mittelohr eintritt.

 

 

 

B. Installation
Die kleine Lautsprecher, die in die Stühle eingebaut werden, vermitteln den Klang in den Körper des Zuhörers. Die Aufnahmen bestehen aus menschlichen Stimmen, die ein Gedicht und wissenschaftliche Texte über das Ohr und seine Physiologie vorlesen. Es geht erstens um das ”Hören” und ”Vermitteln” einer fremden Stimme im eigenen Körper und zweitens um den Kontrast zwischen Sprache als Poesie und Sprache als informatives Medium. Außerdem ergänzt der direkte Kontakt mit dem Körper das Gefühl der Knochenleitung, die eine wichtige Bedeutung für das Hören der eigenen Stimme hat. (Der Klang wird durch die Luft und durch die Knochen geleitet).
Wir haben also vier ”Raum-Ebenen”, die wir wahrnehmen können: 1.akustische Instrumente, 2. vier große Lautsprecher, 3. hundert kleine Lautsprecher und 4. unseren eigenen Körper.

 

 

 

C. Video
Es geht um die Folgen der Installation im Raum: Die Kabel der kleinen Lautsprecher werden auf eine Leinwand geklebt als Darstellung der Nerven und  das Video zeigt die verschiedenen innere Organe des Körpers.

 

D. Schattentheater
Auf einer dritten Leinwand gegenüber dem Publikum werden die Schattentheaterfiguren gespielt. Sie stellen die kleinen Teile des Ohrs in Bewegung dar, realistisch bzw. medizinisch geformt.

 

 

Performative Elemente

Trotz der Verwendung rein theatralischen Elementen, nämlich des Textes, der Handlung, des Schattentheater, der Abbildung in der Video-Projektion des menschlichen Leibs, ist es sehr schwierig das Projekt zu der Kategorie Musik-Theater einzuordnen. Der erster Grund dafür ist natürlich die physische Abwesenheit der Darstellern/ Sänger. (Die Instrumentalisten bleiben nur Instrumentalisten).
Die Absicht ist hier genau diese reale Wahrnehmung des Darstellers (im Sinne dessen Körperlichkeit und dessen Streben nach Verkörperung einer anderen Figur) ein bisschen zu strapazieren oder neu zu präsentieren bzw. anzudeuten.

In dem Projekt, der Versuch das mechanische zu poetisieren, findet auch auf dem theatralischen Ebene einen Weg sich zu realisieren. Hier werden eher die Objekte als Darsteller dargestellt und in verschiedenen Art und Weisen ”Rollen” übernommen werden.
Das Video projiziert zwei menschliche Körpern, die die ganze Zeit statisch bleiben, wie Skulpturen, Stumm, die aber Live aufgenommen sind, also es geht nicht um ein Foto. Im Laufe des Videos -wenn man ganz vorsichtig zuschaut- die Modelle schliessen z.b. kurz ihre Augen. Auf ihren Körper geschehen winzige Bewegungen, eine quasi live Collage der inneren Organen des Körpers. Durch diese ”Lebendigkeit” bekommen die zwei Körper- Abbildungen eine starke Präsenz im Raum, neben den Zuschauern.
Das Schattentheater als konkretes theatralisches Mittel wird als ein zusätzlicher Raum des Geschehens der ”Handlung” Verwendet. Auch ohne Darstellern, mit Figuren die -wie im Mikroskop- die Teilchen des Inneren Ohrs zeigen, ergänzt das Schattentheater die ”Handlung” die innerhalb des menschlichen Körpers geschieht. Auch hier die Objekte (die Figuren) setzten die Handlung durch ihre künstlichen Beweglichkeit fort.
Folglich geht es hier um eine ”als ob” Handlung, die selbst- kommentatorisch die ganze Zeit bleibt, eine innere Handlung im Körper (wie bei einer laparoskopischen Chirurgie) oder wie der Mensch selber im Labor und bewegt sich immer zwischen dem medizinischen und dem künstlich-künstlerischem.
In diesem Sinne der Text leitet zuerst nur wissenschaftliche Informationen über das Nervensystem weiter und zwar sehr mechanisch, wieder ohne jede physische leibliche Präsenz (Darsteller) durch die kleine installierten Lautsprecher und die vier großen Boxen.
Der Effekt der kleinen Lautsprecher direkt am Körper des Zuschauers dient zwei Zielen. Erstens macht er spürbar die Tatsache dass der Klang durch die Knochenleitung geleitet wird, und der einzige Körper ein Resonanz Raum an sich ist. Zweitens, zwingt, sehr diskret, den Zuschauer sich zu den eigentlichen-physischen Darsteller zur Verfügung zu stellen. Nur hier könnte man über eine tatsächliche Verkörperung des Textes sprechen durch aber das Publikum und zwar buchstäblich. Durch die installierten Lautsprecher-energetische Objekten- direkt am Rücken (auch wegen der Vibration), wird der Zuschauer animiert, sich selbst auch als energetisches leibliches Objekt zu empfinden.
Auf einer anderen Ebene das einzige Element welches in dem größeren Raum sich bewegt und Richtungen wechseln kann ist der Klang. Die vier große Boxen schaffen eine andere Schicht der Handlung und verwandeln sowohl den Text als auch die Musik (die Live Instrumenten von den Boxen aufgenommen wiedergegeben) zu schwebende Vagabunden im Raum. Die Stimme die man vorher Verkörpert hat, klingt jetzt aus der Ferne. Die Klänge die man schon live von lebenden Instrumentalisten und realen Instrumenten gehört hat, hört er jetzt verfremdet.
Körper- Geist und -Klang bilden eine Einheit/eine Handlung die durch das Gedicht von K. Kavafis ”Stimmen” zu Ende gebracht wird. Es schließt den Kreis ab, welcher mit der Theorie von A. Tomatis begonnen hat, durch das wissenschaftliche geleitet wurde und setzt jetzt die menschliche Stimme in den Mittelpunkt, als den höchsten Grad der Personifizierung des Klanges. Mit dem Gedicht durch die kleinen und die großen Lautsprecher, landen wir an das Gebiet der Psyche, der Funktionen des Gedächtnisses und des Unterbewusstseins, in unserem Erinnerungsvermögen, zwischen den Träumen und dem Geist, da wo die Klang-Handlungen sich entfalten und verklingen.

STIMMEN
Ideale und geliebte Stimmen derer,
Die gestorben sind, oder derer,
Die für uns verloren sind wie die Toten.
Oft sprechen sie in unseren Träumen,
Oft, in Gedanken versunken, hört sie der Geist.
Und mit ihrem Echo kehren sie für einen Augenblick Die Geräusche der Uhrdichtung unsres Lebens zurück, Wie Musik in der Nacht, die in der Ferne verklingt.
(K. Kavafis, 1904. Übersetzung:R. Elsie)

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fast schwarz & weiß

 

2012 Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Bilderausstellung von Misha Bolourie aus dem Zyklus: Syrien der freie Staat von morgen.

Komposition/Klanginstallation: Irini Amargianaki

Aufgenommenes Chorstück – Liederminiaturen Zyklus für 16 Lautsprecher. (Zu jedem der 16. ausgestellten Bilder entspricht ein kleiner, unsichtbarer/eingebauter Lautsprecher).

Gesamtdauer der Musik: 14 Minuten in ununterbrochenen Wiederholung.

Texte/Gedichte von Misha Bolourie, Ernest Wichner und Brita Avalon Kagels.

Vertonung, Umstrukturierung und Wiederzusammensetzung der Texten, Bearbeitung jedes Klangelementes der Wörter: deren Silben, Phonemen, Mundgeräuschen und Murmeln. Manchmal sind die Gedichte zu verstehen, manchmal bleiben ganz versteckt unter geräuschhaften Verfremdungs-Töne. Im Laufe der Zeit, während der Ausstellung, die 16 Kompositionen werden manchmal als Kontrapunkt gegeneinander gesetzt, manchmal völlig autonom, manchmal im Sinne eines gesamten Akkordes. Die Liederminiaturen werden ständig wiederholt aber auch ständig in einem neuen Zusammenhang zueinander gesetzt.

Die typische Formalität einer Ausstellung haben wir hier transformiert durch die Klanginstallation. Die versteckte Lautsprecher nehmen die Rolle des Kommentators der Bilder oder umgekehrt: die Bilder Kommentieren sich selbst. Durch die menschliche Stimme bekommen die mehr Leben und verwandeln sich aus ihrer statischen Natur zu einem Körper der klingt, einen Puls hat quasi von jemandem besessen ist. Eine Dämonisierung der Bilder.

Zusätzliche Absicht der Klanginstallation ist den Parameter des Publikums ”im Voraus” zu strukturieren. Die Klanginstallation erfüllt den Raum mit künstlichen menschlichen Geräuschen und  Murmeln sodass der Besucher das Gefühl bekommt dass er einen Raum voller Menschen/ Geister betritt.

 

 

 

 

 

Klavierminiaturen I-V

 

 

 

 

Das Schiff des Waldes 

für Kontrabass Solo

 

 

 

O Kyr Stratis Thalassinos perigrafi enan anthropo

für 11 Instrumentalisten

 

 

 

Die Katzen

für Oud und Viola